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Kreativraum

Kreativ- und Kulturraum

Die großen ehemaligen Fabrikräume bieten reichlich Platz für verschiedenste Projekte und Modellversuche. Denkbar sind auch interdisziplinäre, soziokulturelle und interkulturelle Workshops und Seminare. Ein Ort, der Begegnung und die Entwicklung neuer Ideen ermöglicht.

Bereits 2019 wurde anlässlich der Ausstellung "Arnstadt im industriellen Wandel 1830-1900" im Schlossmuseum ein Kunstprojekt zum Thema "Tanzende Hände" von Studierenden in der alten Handschuhfabrik umgesetzt. Außerdem führten seit 2019 vier künstlerische Studienreisen der Universität Erlangen-Nürnberg nach Arnstadt. Im August 2023 wurden die ersten Sommeratelier-Wochen angeboten, in denen die Teilnehmenden individuelle Interessen verwirklichen konnten.

Die Umgebung und die zahlreichen Sehenswürdigen bieten hervorragende Möglichkeiten für Exkursionen, Blockseminare und Kulturveranstaltungen. Bei der Vermittlung von Unterkünften stehen wir gerne zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.

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Bach-Advent 2025

Anfang Dezember nahmen wir zum zweiten Mal aktiv am Bach-Advent teil. In der mittelalterlichen Kemenate fanden mit dem Solo-Projekt nthirteen sowie dem Auftritt der mojn band – beide in Kombination mit den projizierten Bildwelten von FranksReich – zwei stimmungsvolle Veranstaltungen statt. Im „Theatersaal“ der ehemaligen Handschuhmacherei trat zum zweiten Mal das Schwarzlichttheater Tollkirschen mit seinem neuen Stück „Frau Meier, die Amsel“ auf und erlebte wie im Jahr zuvor begeisterten Zulauf. Den Abschluss bildete die Premiere im Kesselhaus mit dem Auftritt der Band Akustik-Projekt!

Sommeratelier-Wochen 2025

In der ersten Augusthälfte fanden zum dritten Mal die Sommeratelier-Wochen statt, in denen ehemalige Kunststudierende sowie Kolleginnen und Kollegen verschiedener künstlerischer Bereiche aus ganz Deutschland sich mit großer Freude ihrer künstlerischen Arbeit und Forschung in den temporären Ateliers der Handschuhfabrik widmeten.

Ein Höhepunkt war am 15. August die große Aktion zur Leerstandsaktivierung des Kesselhauses mithilfe der unglaublich tatkräftigen und idealistischen Unterstützung der Mitglieder des Instituts für Graue Energie (IfGE), die in einem kleinen Fest und unserer Abschlussausstellung gipfelte.

Studienreise der Universität Bamberg nach Arnstadt 2025

Vom 8. bis 14. September kam eine Gruppe Bamberger Studierender mit Dr. Catharina Jochum (Burg Giebichenstein und UdK Berlin) und Jens Velling-Schürmann (Universität Bamberg) für eine Woche nach Arnstadt, um in unseren Ateliers zwei ortsbezogene Seminare durchzuführen. Dafür wurde auch ein temporäres Fotolabor eingerichtet, das sehr erfolgreich genutzt wurde. In dieser Woche erhielt zudem die alte blaue Tür des Kesselhauses einen neuen Anstrich. Darüber hinaus halfen zwei Studierende mit großer Begeisterung bei den industriearchäologischen Grabungen nach Fragmenten und Fundamenten der alten Heizkessel.

Exkursion der Universität Regensburg nach Arnstadt 2025

Auch das Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Birgit Eiglsperger wählte die Alte Handschuhfabrik in Arnstadt als Ziel seiner künstlerischen Studienreise. Ausflüge nach Erfurt und Weimar ergänzten das Programm. Im Zentrum standen intensive künstlerische Studien zum Thema „Human Nature“ sowie die Auseinandersetzung mit kunsttheoretischer Literatur. Eine eindrucksvolle kleine Ausstellung in den Atelierräumen bildete den gelungenen Abschluss. Der Student Lars Konert hat mit seinem besonderen Blick für den Menschen und das Atmosphärische seine Eindrücke dieser Woche in den hier gezeigten Fotos festgehalten.

Kunsthandwerks-Markt in der „Handschuhbude" 2025

Dieses Jahr fand im WZA erstmals der Kunsthandwerksmarkt in den Atelierräumen (im April) und das Black&White-Diner im Hof der Handschuhfabrik (im Juni) statt. Beide Veranstaltungen wurden mit großem Engagement von Ruth Zein organisiert, die in Arnstadt seit über zwanzig Jahren mit Unterstützung von Lothar Muttersbach Kunsthandwerksmärkte und andere kulturelle Veranstaltungen durchführt. Ihnen beiden, aber auch allen anderen Beteiligten, gilt unser herzlicher Dank dafür, dass sie die Alte Handschuhfabrik in der Rosenstraße mit Leben erfüllen!

Sommeratelier-Wochen 2024

Auch im August 2024 wurden die kargen Atelierräume der Alten Handschuhfabrik wieder mit kreativem Leben erfüllt. Kunstschaffende aus verschiedenen Bereichen fanden hier Zeit und Leerraum, um Ideen zu entwickeln und zu erproben. Erstmals wurde im alten Kesselhaus auch bildhauerisch gearbeitet und der untere Saal im Handschuhmacherhaus für unsere Abschluss-Performance genutzt. Viel Freude bereiteten die unterschiedlichen Begegnungen und die Möglichkeit, sich über künstlerische, fachliche, aber auch andere Themen auszutauschen.

Sommeratelier-Wochen 2023

2023 wurden erstmalig Teile der Räumlichkeiten der ehemaligen Handschuhfabrik als Sommerateliers geöffnet, die nicht nur Studierenden, sondern auch Berufstätigen die Möglichkeit gaben, sich ihren individuellen Ideen und Projekten zu widmen. Wie vielseitig die verschieden großen Räume nutzbar sein können, ist während dieser Zeit abermals deutlich geworden. Eine Atem- und Stimm-Pädagogin, die auch als Schauspielerin tätig ist, bot einen Workshop zum Thema „Stimme und Körper im Raum“ an. Andere Teilnehmende arbeiteten beispielsweise installativ mit raumgreifenden Projektionen oder Malereien und Zeichnungen.

Exkursion 2022

Im Herbst 2022 zog eine Gruppe aus angehenden KunstpädagogInnen und KunstvermittlerInnen im Rahmen einer Exkursion in die alte Handschuhfabrik ein, um der eigenen künstlerischen Arbeit nachgehen zu können. Einige Räumlichkeiten strahlen eine besondere Atmosphäre aus, die den Gedanken und Ideen Freiraum geben, sich zu entwickeln und zu entfalten. Es war sehr spannend zu sehen, wie das gemeinsame Arbeiten, der Austausch und die Umgebung den Schaffensprozess beflügelten.

Die zentrale Lage der alten Handschuhfabrik ist vorteilhaft beispielsweise für partizipative Projekte, wie eine Performance-Aktion der Studierenden Julia E. Wager zeigte. Mit einer aufgemalten Uhr als Maske kam sie am Markttag auf dem Marktplatz ins Gespräch, über das Thema „Zeit“ und worin ihr Wert liegen könnte.

Partizipatorisches Projekt 2021

Die beiden Masterstudenten Uli und Philipp realisieren auf dem Fabrikgelände ein künstlerisches Projekt, an dem nicht nur Studierende, sondern auch Nachbarn und Gäste sowie die heutige "Belegschaft" der alten Handschuhfabrik teilnehmen: Ein zugiger Durchgang - ein typischer "Unort" - wird mit Pinsel und Farbe gemeinsam verschönert und in einen Blickfang verwandelt.